Die Entwicklung des Konsums von Zuschauer-Inhalten wird maßgeblich durch technologische Fortschritte und sich verändernde Zuschauererwartungen beeinflusst. Dieser Artikel befasst sich mit Strategien für die effektive Content Creation und Delivery im aktuellen Broadcast-Umfeld. Experten teilen Einblicke in die Nutzung erweiterter Analysen zur Optimierung der Auslieferung und zur Anpassung der Erlebnisse auf mehreren Plattformen.
Martin Sebelius, CEO von Accedo Video Solutions, betont die Notwendigkeit hochwertiger, personalisierter Benutzererfahrungen plattformübergreifend. Dazu gehört die Nutzung von Daten, um die Präferenzen des Publikums zu verstehen und Content-Empfehlungen und UX entsprechend anzupassen. Er betont die Bedeutung regelmäßiger UX-Experimente und der Messung der Auswirkungen.
Einat Kahana, VP of Product Solutions bei Viaccess-Orca, hebt die Bedeutung der nahtlosen Content-Integration über Plattformen hinweg und von Second-Screen-Erlebnissen hervor. Die Beibehaltung einer konsistenten oder verbesserten Benutzererfahrung, personalisiertes Branding, interaktive Funktionen und Social-Media-Engagement sind Schlüsselfaktoren für positive Auswirkungen. Multi-Channel-Marketing sorgt für ein einheitliches und ansprechendes Erlebnis, steigert die Markentreue und Reichweite.
Paul Macklin, Director of Product Management bei Bitmovin, unterstreicht die entscheidende Rolle der Quality of Experience (QoE). Eine gleichbleibende Qualität über alle Geräte hinweg ist entscheidend für die Zuschauerbindung und erfordert eine gezielte Unterstützung von Geräte-Codecs. Er plädiert für Videoplayer mit dedizierten SDKs für jedes Gerät, um die Stream-Qualität zu gewährleisten.
Robin Kirchhoffer, CMO von Dalet, befürwortet einen vielschichtigen Ansatz, einschließlich der Anpassung von Content-Repurposing an verschiedene Plattformen. Ein Story-zentrierter Workflow ermöglicht ein zentrales Content-Management und erleichtert die Erstellung sowohl nativer als auch ergänzender Inhalte. Datenanalysen helfen, die Präferenzen des Publikums für gezielte Inhalte zu verstehen.
Die Diskussion beinhaltet auch Perspektiven von Kate Dimbleby (Stornaway), Andy Rayner (Appear), Nav Khangura (TMT Insights), Benjamin Shirley (MainConcept), Chris Wilson (MediaKind), Yoann Hinard (Witbe), Andy Hooper (Ateliere Creative Technologies), Bob Caniglia (Blackmagic Design), Jan Weigner (Cinegy), Meghna Krishna (Magnifi), Kathy Klingler (Brightcove), Edouard Griveaud (Vizrt), Stephane Cloirec (Harmonic) und James Gilbert (Pixel Power), die jeweils wertvolle Einblicke in verschiedene Aspekte der Content Creation, Delivery und Strategien zur Zuschauerbindung in der sich entwickelnden digitalen Landschaft bieten.