Die BBC News hat einen bedeutenden Restrukturierungsplan angekündigt, der darauf abzielt, ein neues „internationales Modell“ zu schaffen, um das Publikumswachstum zu steigern. Dies folgt auf frühere Kostensenkungsmaßnahmen, darunter Stellenstreichungen.
Bis 2025 sollen sechs regionale Direktoren ernannt werden, die die redaktionellen und operativen Aufgaben in sechs globalen Regionen außerhalb des Vereinigten Königreichs leiten. Diese Regionen sind Afrika, Amerika, Asien-Pazifik, Zentral- und Südasien, Europa sowie der Mittlere Osten und Nordafrika. Jede Region wird ihren eigenen Hauptsitz haben und regionale Expertise bieten.
„Die regionalen Direktoren werden die Aufgabe haben, das Publikum in ihrer Region zu vergrößern und klare Berichtslinien für jeden der 42 Sprachdienste des BBC World Service zu schaffen“, erklärte eine Erklärung der BBC. Die genauen Standorte dieser regionalen Hauptquartiere und Einzelheiten zur Personalbesetzung sind noch unklar.
Während die BBC ihren UK-Betrieb in London beibehalten wird, könnte die Restrukturierung zu weiteren Stellenstreichungen führen, insbesondere in Führungspositionen mit internationalen Verbindungen. Jonathan Munro, Global Director und stellvertretender CEO, BBC News, erklärte: „Die internationale Berichterstattung von BBC News und der BBC World Service waren noch nie so dringend nötig wie jetzt, da der Kampf gegen Desinformation zunimmt und die Pressefreiheit weltweit zunehmend bedroht ist. Der vertrauenswürdige Journalismus der BBC muss weiter gehen, um mehr Menschen zu erreichen, die ihn am meisten brauchen, und eine Alternative für diejenigen zu bieten, die eine unparteiische Berichterstattung wünschen.“
Der BBC World Service liefert derzeit Nachrichten in 42 Sprachen an schätzungsweise 450 Millionen Menschen wöchentlich. Die Ankündigung enthielt keine Einzelheiten zu den spezifischen Strategien für das Publikumswachstum oder die finanziellen Auswirkungen dieses neuen Modells. Dies folgt auf frühere Ankündigungen von Stellenkürzungen (ungefähr 500 im Jahr 2024) und die Zusammenlegung der UK- und Weltnachrichtenkanäle im Jahr 2023.