Das „Fork in the Road“-Programm der Trump-Administration, eine Initiative mit dem Charakter eines Rücktritts mit Abfindung, hat erhebliche Unruhen innerhalb der Bundesbehörden ausgelöst, insbesondere in den Bereichen Raumfahrtprogramme, -politik und -geheimdienste.
Obwohl die Richtlinien des U.S. Office of Personnel Management (OPM) Militärpersonal, Angestellte des U.S. Postal Service und Positionen im Zusammenhang mit nationaler Sicherheit und öffentlicher Ordnung ausdrücklich ausschließen, wurde das Abfindungsprogramm auf zivile Angestellte in Behörden mit wichtigen raumfahrtbezogenen Aufgaben ausgeweitet. Das Programm, das am 28. Januar von Elon Musks Department of Government Efficiency (DOGE) eingeführt wurde, ermöglicht es Bundesangestellten, bis zum 6. Februar zurückzutreten und bis zum 30. September weiterhin ihr volles Gehalt und ihre Leistungen zu erhalten. Dies spiegelt eine ähnliche Strategie wider, die Musk 2022 bei Twitter angewendet hat, aber seine Umsetzung innerhalb von Regierungsbehörden hat rechtliche und operative Bedenken ausgelöst.
Sprecher verschiedener Raumfahrt-, Verteidigungs- und Geheimdienstbehörden – darunter die NASA, das Department of the Air Force, das National Reconnaissance Office (NRO) und die National Geospatial Intelligence Agency (NGA) – bestätigten, dass ihre zivilen Angestellten das Abfindungsangebot erhalten haben und die OPM-Richtlinien befolgen. Die NGA, eine hybride Verteidigungs- und Geheimdienstbehörde mit ungefähr 14.500 Mitarbeitern, liefert georäumliche Informationen. Das NRO, das ungefähr 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, betreibt die Spionagesatelliten der Nation. Das Department of the Air Force beschäftigt etwa 170.000 Zivilisten, von denen etwa 4.600 die U.S. Space Force unterstützen. Die NASA, die etwa 18.000 Beamte beschäftigt, und die FCC mit ungefähr 1.800 Mitarbeitern sind ebenfalls betroffen.
Die Einführung des „Fork in the Road“-Programms hat Verwirrung und Kontroversen ausgelöst, da die Behörden mit der Auslegung der Richtlinien zu kämpfen haben. Das OPM erklärte, dass einzelne Behörden das Recht haben, bestimmte Positionen auszuschließen, aber die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter ist unklar. Ein Bundesrichter erließ eine einstweilige Verfügung, die die Rücktrittsfrist vom 6. Februar auf mindestens den 10. Februar verschob, nachdem Gewerkschaften von Bundesangestellten rechtliche Schritte eingeleitet hatten. Die Initiative wird voraussichtlich den Personalbestand des Bundes um etwa 10 % reduzieren. Präsident Trumps Ziel, die Regierung zu verkleinern, treibt dieses Programm voran, das auch eine Umgestaltung der Belegschaft anstrebt, die eine Rückkehr zum physischen Arbeitsplatz, aktualisierte Leistungsstandards und eine Reform des Bundesbeschaffungsprozesses erfordert.